In Berlin – Stadtbummel, Geocaching und ein Hotel zum Wohlfühlen

Ende Januar nahmen wir uns Zeit für einen Kurztrip nach Berlin, ein Zimmer im Hotel Crowne Plaza Berlin City Center war bereits reserviert. Keine zwei Stunden dauerte die Anreise aus Halle an der Saale, zielsicher lotste uns das Navi vom AVUS zur Tiefgarage in der Nürnberger Straße. Es war noch viel zu früh zum Einchecken, also schauten wir erst einmal ins KaDeWe hinein, bestaunten die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und bummelten ein Stück den Kuhdamm entlang – liegt ja alles gleich um die Ecke. Nebenbei suchten wir die wenigen Geocaches des Viertels und gingen gegen 15.00 Uhr ins Hotel.

Gedächtniskirche Berlin
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin
Kaufhaus des Westens Berlin
KaDeWe Berlin

 

Besondere Annehmlichkeiten im Crowne Plaza Berlin

Bei einem 4-Sterne-Haus muss ich wohl nicht extra erwähnen, das wir freundlich empfangen wurden und ein blitzsauberes, geschmackvoll eingerichtetes Zimmer erhielten. Es waren eher die kleinen Dinge, die den Aufenthalt im Crowne Plaza besonders angenehm machten. Zum Beispiel lagen auf dem Bett wirklich flauschige Bademäntel und Frotteeslipper bereit und sicherheitshalber fährt der Fahrstuhl nur nach oben, wenn die Passagiere eine Schüsselkarte dabei haben.

 

Außerdem konnte ich bei dieser Reise nach Berlin getrost meinen Wasserkocher zuhause lassen. Schließlich sind die Hotelzimmer im Crowne Plaza bestens ausgestattet und halten auch einen kleinen Vorrat an Tee, Kaffee und Kakao zum Aufbrühen bereit. Gerade hatten wir unsere Handys mit dem kostenfreien WLan verbunden und Kaffee gemacht, klopfte es an der Tür. Davor standen zwei charmante junge Männer und servierten einen leckeren Willkommensgruß aus der Küche: Crème brûlée, Kuchen im Glas, Obst und eine große Flasche Wasser – eine nette Geste.

Geocache an der Siegessäule – Spaziergang zum Hauptbahnhof Berlin

Ausgeruht und gestärkt zogen wir wieder los, um noch ein Stück Berlin zu entdecken. Knapp zwei Kilometer weit entfernt, am Großen Stern, im Schatten der Siegessäule, liegt ein Cache mit mehr als 700 Favoritenpunkten, den wollten wir suchen.

Siegessäule in Berlin
Abendstimmung an der Siegessäule in Berlin

Während Schatzi noch aufs Display schaute, stolperte ich beinahe über drei Gestalten, die konspirativ am Wegrand, um eine Tupperdose herum hockten und fasziniert im Logbuch blätterten. Die drei Frischlinge freuten sich über das tolle Versteck und über ihren ersten offiziellen Kontakt mit anderen Geocachern. Die nächsten Koordinaten führten uns in die Nähe von Schloss Bellevue und zu einem seltsam gewachsenen Baum.

Haus der Kulturen Berlin
Haus der Kulturen in Berlin

Eigentlich sollte es ja nur ein kurzer Abendspaziergang werden, aber nun waren wir schon so weit gekommen, da konnten wir auch noch zum Hauptbahnhof gehen. Ein Wegweiser lockte uns zu der Promenade, die immer an der Spree entlang führte.
Dabei kamen wir auch an dem Haus der Kulturen der Welt vorbei und wie es sich so im Wasser spiegelte, verstand ich, warum es im Volksmund “schwangere Auster” heißt. In der Dunkelheit sahen wir die erleuchtete, verglaste Fassade des Hauptbahnhofes schon von Weitem, drinnen fanden wir auch etwas zum Abendessen.

Dann liefen wir, vorbei an dem Tipi am Kanzleramt, wieder zurück zum Crowne Plaza Berlin City Center. Ungeplant hatten wir in den Abendstunden circa 8 Kilometer zurückgelegt und erreichten das Zimmer mit letzter Kraft.

Erholsamer Abend im Hotelzimmer

Und da war er wieder, der kleine Unterschied zum Wohlfühlen. Fürsorgliche Hände hatten bereits die Verdunklungsvorhänge zugezogen, das Bett aufgedeckt und Frottee-Vorleger ausgebreitet, damit wir nachts nicht mit bloßen Füßen den Teppichboden berührten.

Zu müde für die Sauna, nahm ich mit einer heißen Dusche vorlieb und bemerkte wieder so eine angenehme Kleinigkeit. Lautsprecher im Badezimmer – Schatzi hatte inzwischen den Fernseher angestellt und ich konnte die Nachrichten mithören.

Ein leckeres Frühstück vom Buffet und viel Zeit zum Genießen

Wir schliefen gut und lange, zum Glück bleibt das Frühstücksbuffet im Crowne Plaza Berlin unter der Woche bis 10.30 Uhr gedeckt. Ich bin ein Frühstücksmensch, zu Hause dauert ein Sonntagsfrühstück schon mal eine Stunde. Das schafften wir in diesem Berliner Hotel auch. Schließlich gab es so viel zu probieren, Schatzi kostete sogar de chinesische Suppe, ich schnitt mir lieber frische Kresse fürs Rührei ab und gönnte mit süßes Gebäck zum Abschluss. Qualität und Auswahl waren so super wie erhofft und erwartet, herausragend war der umsichtige Service.

Emsige Mitarbeiter sorgten für Ordnung am Buffet, räumten freundlich lächelnd leeres Geschirr beiseite und brachten uns gern noch eine Kanne Kaffee. Während wir frühstückten hatte der Zimmerservice schon wieder aufgeräumt. Wir brachen zum Sightseeing in Berlin auf.

Für 7 Euro quer durch Berlin

Das Crowne Plaza City Center liegt super zentral in Berlin. Nur ein paar Hundert Meter entfernt, an der Kurfürstenstraße, halten die Busse der Linie 100. Diese Buslinie verbindet viele Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und ist damit für eine Sightseeing-Tour ideal. Ähnlich nah ist der U-Bahnhof Wittenbergplatz. Dort kaufen wir Tagestickets und fuhren für 7 Euro pro Person mit S-Bahn, U-Bahn und Bus quer durch Berlin.

Am Potsdamer Platz bestaunten wir die erste Verkehrsampel Deutschlands und das Sony-Center. Weil wir schon mal da waren, suchten wir auch nach dem favoritenpunktreichen Geo-Caches an der Lego-Giraffe. Dabei hab ich entdeckt, warum solche riesigen Legofiguren nicht um- und auseinander fallen.

Vom Potsdamer Platz bis zum Brandenburger Tor ist es ja nur ein kleines Stück, das gingen wir zu Fuß. Wir schauten uns den Hauptbahnhof Berlin noch einmal bei Tageslicht an und fuhren mit der S-Bahn zum Hackschen Markt. Auf die Hackschen Höfe war ich total gespannt und kann sagen, der Weg dorthin hat sich gelohnt.

Nächste Ziel: Alexanderplatz! Unterwegs zum Alex suchten und fanden wir noch nach die winzig kleinen Dose am Litfaß-Platz. Mittlerweile setzte eisiger Regen ein, meine warme Mütze lag im Hotel. Bei diesem M…wetter schlichen wir erfolgreich auf Caches-Suche um den Berliner Fernsehturm herum, anschließend war Shoppen angesagt. Schließlich brauchte ich dringend eine wärmende Kopfbedeckung.

Spät am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus hotelwärts, stiegen aber noch einmal am großen Stern aus. Trotz Nieselregen und kaltem Wind wollten wir uns die Siegessäule genauer anschauen. Wir kletterten deren Wendeltreppe bis ganz nach oben auf die kleine, zugige Aussichtsplattform.

Wellness in der Hauptstadt – Hotel mit Sauna

Gut, dass das Crowne Plaza City Center mit einem kleinen aber feinen Wellnessbereich ausgestattet ist. Fitnesscenter und Schwimmbad reizten uns nicht. Zwei, drei Saunagänge würden uns sicher gut tun, bei diesem regerischen, kalten Wetter in Berlin. Also erholten wir uns von unserem Ausflug in der finnischen Sauna des Hotels.

Angesichts der Größe des Hauses waren erstaunlich wenig Gäste im Wellnesscenter, die relativ kleine Sauna-Kabine und wenige Ruheliegen reichten völlig aus. Ganz ohne Pfand erhielten wir Schlüssel für einen Spind, Badetücher waren genügend vorhanden und den Saunaaufguss machten wir uns selbst.

Noch eine ruhige, erholsame Nacht, noch ein leckeres Frühstück, schon war unsere kurze Städtereise nach Berlin vorbei.

Das Hotel Crowne Plaza City Center Berlin hat mir Übernachtung und Frühstück spendiert. Gern berichte ich ehrlich über den Aufenthalt und beschreibe alles so, wie ich es empfunden und vorgefunden habe.

Für alle, die sich näher für das Hotel interessieren, folgt hier ein Überblick:

Lage/Umgebung:

Im Umkreis von etwa 100 Metern erreicht Ihr:

  • das Aquarium Berlin
  • den Zoologischen Garten Berlin
  • das Kaufhaus des Westens – KaDeWe
  • die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Verkehrsanbindung

In wenigen Minuten zu Fuß erreichbar:

  • Bushaltestelle Linie 100
  • U-Bahnhof Wittenberger Platz
  • der Fußweg zum Bahnhof Zoo dauert etwa 10 Minuten.
  • Wer mit dem Auto anreist, findet in der Tiefgarage eine Parkplatz. Tagespreis 2017: 22 Euro

Besondere Annehmlichkeiten im Zimmer

  • Tablett mit Wasserkocher, Tassen, Portionsbeutel mit koffeinhaltigem und koffeinfreiem Kaffee, Kakao sowie mehrere Teesorten.
  • Bademantel und Frotteeslipper
  • zwei Kopfkissen pro Bett
  • Bügelbrett
  • Leselampe am Bett
  • Lautsprecher im Badezimmer

Annehmlichkeiten im Haus

  • Informationsschalter mit Stadtplänen und Prospekten im Foyer
  • Computerarbeitsplätze in der Lobby
  • Servicebar für Jogger neben den Fahrstühlen – dort gibt es Handtücher, ein Erfrischungsgetränk, Obst und Pläne mit Laufstrecken.
  • Wellnessbereich mit Schwimmbad, finnischer Sauna, Dampfbad, Massageraum und Fitnesscenter
  • Ganz viele und immer freundliche Mitarbeiter

2 Replies to “In Berlin – Stadtbummel, Geocaching und ein Hotel zum Wohlfühlen”

  1. Ja, das stimmt. Wir müssen aber noch mal hin.
    Frei nach dem bekannten Lied kann ich sagen, "ich hab noch eine Tupperdose in Berlin" – nicht gefunden.;)
    Viele Grüße

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