Nützliches Zubehör für unterwegs beim Geocaching

Anfangs dachten wir ein Kugelschreiber und ein
GPS-taugliches Gerät reichen aus, um unterwegs die Schätze zu heben. Dann haben
wir einmal eine Schatzdose zwar gefunden und gesehen, konnten sie aber nicht
greifen. Das Versteck erwies sich zu eng für die ganze Hand und die Finger
allein waren zu kurz. Also sind wir, bewaffnet mit einer langen Pinzette, noch
einmal hin, diese Pinzette gehört nun zu unserer festen Ausrüstung fürs Geocaching.
Einmal lag die begehrte Dose hinter einem, mit Taubenkot
verdreckten, Stein, seitdem haben wir ein Paar Gummihandschuhe im Gepäck. Ich
bin gewiss keine Sissi, also jemand der nicht schmutzig werden möchte und nur
am Straßenrand sucht. Wenn allerdings Hundetoiletten in der Nähe sind oder
Nacktschnecken das Versteck bewohnen, streif ich lieber einen Handschuh über. Ein anderer, magnetischer, Behälter lag weit hinten in einer
Röhre, also haben wir einen Teleskopstab mit Magnet und Lampe angeschafft.
Es war bei einem Spaziergang mit Schatzi im Ostrauer Park.
Wir beschlossen, ganz spontan noch einen Cache zu suchen. Also rief Schatzi mit
seinem Android-Handy die Geocache-Map auf und wir wählten einen Cache aus. Wir
haben gesucht und gesucht, dann noch einmal richtig nachgelesen und
festgestellt: ohne UV-Licht – keine Chance. So haben wir als Nächstes eine UV
Lampe geordert.
Außerdem nehmen wir einige Tauschobjekte mit und für alle
Fälle etwas Verbandsmaterial. Wir stecken ein paar kleine Zettel ein, damit wir
eventuell ein fehlendes Logbuch kurzzeitig ersetzen können und etwas
Isolierband für Reparaturen. So wächst die Ausstattung langsam an.
Als Nichtbesitzer eines GPS-tauglichen Gerätes, nehme ich
meinen alten Kompass mit und eine herkömmliche Karte des Suchgebietes.
Zusätzlich drucke ich mir ein Stück der Geocache-Karte aus. Damit habe ich auch
schon ganz ohne modernes Hilfsmittel einige Caches entdeckt.

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