Radtour auf dem Elberadweg – 1. Etappe Cuxhaven nach Otterndorf

 

Fahrrad im Zug
Es geht los, wir starten zu unserer Fahrrad-Wanderung auf dem Elberadweg.

Nach gut sieben Stunden Zugfahrt und viermal umsteigen, kommen wir mittags in Cuxhaven an.

 

 

 

 

Direkt vom Bahnhof aus wollen wir erstmal an die Küste und folgen den Wegweisern zum Nordseestrand Döse. Jedoch kommen wir nur bis an den Damm. Mit den Rädern dürfen wir nicht zum Strand, jedenfalls nicht um diese Uhrzeit. Dabei wollten wir weder baden, noch den Sand betreten, sondern nur aufs Meer gucken. Dafür hätten wir die Räder brav bis zur Kugelbake geschoben und auch die 3,50 Euro Eintritt bezahlt.

Tipp:
Die freundlich Dame am Eingang empfahl – wir sollten es nach 16 Uhr noch mal versuchen, weil dann nicht mehr kontrolliert wird.

Nun gut, also radeln wir hinterm Deich bis zum Fort Kugelbake. Dort haben wir endlich freie Sicht aufs Meer. In der Nähe entdecken wir abschließbare Boxen für Gepäck und Fahrräder – zu spät. Jetzt wollen wir nicht noch mal zurück, sondern rollen an der Bucht entlang, bis zu den Häfen von Cuxhaven.

Nordsee, Kugelbake in Cuxhaven - Döse

Kugelbake am Strand von Döse

Grünstrand Bucht Grimmershorn Cuxhaven

Grünstrand an der Bucht Grimmershorn Cuxhafen

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenig Zeit für Cuxhaven

Hätten wir gewusst, wie schön es dort ist – wir hätten viel mehr Zeit eingeplant. Die Alte Liebe, der alte und der neue Fischereihafen, der „Abschied nach Amerika“ am Steubenhöft und auch noch eine Reifenpanne – es ist schon spät, als wir die Cuxhaven in Richtung Nachtquartier verlassen.

 

 

 

 

 

 

Radwegmarkierungen mit dem Verweis nach Hamburg (HH) geleiten uns aus der Stadt hinaus, auf den Deich, unserem Tagesziel Otterndorf entgegen.

An der Elbe entlang zu Etappenziel

Genauso klischeehaft hab ich mir das vorgestellt, wir radeln an der Elbmündung entlang, das Wasser reicht bis zum Horizont und während der Fahrt können wir „große Schiffe gucken“. Links und rechts weiden Schafe, ab und zu passieren wir ein Gattertor, das benachbarte Weiden voneinander trennt. So idyllisch wird es nicht bleiben, aber das weiß ich ja noch nicht. Beim Campingplatz von Otterndorf, etwa 4 Kilometer von der Stadtmitte entfernt, verlassen wir den Deich. In einem hübschen Häuschen, mitten in der Altstadt des Nordseebades Otterndorf ist ein nettes kleines Zimmer für uns vorbereitet. Wir erreichen die Unterkunft erst nach 20 Uhr und haben noch nichts gegessen. Zum Glück stehen in fußläufiger Nähe mehrere Gaststätten zur Auswahl.

Übernachtung in Otterndorf:

 

 

Pension Grefe
Sackstraße 7
21762 Otterndorf
Telefon: 01779750727


,

  • hübsches, kleines Zimmer;
  • das Bad ist mit wenigen Schritten über den  Flur erreichbar;
  • reichliches, sehr gutes Frühstück mit allem was dazu gehört;
  • freundliche Gastgeber;
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • die Fahrräder stehen in einem abgeschlossenen Schuppen im Innenhof

Nordseebad Otterndorf

Otterndorf liegt im Bereich der Elbmündung und nennt sich selbst Grüne Stadt am Meer. Tatsächlich gibt es viel Grün am Strand, rund um die drei Badeseen und an dem Fluss Medem entlang.

 

Fachwerkhaus in der Altstadt Otterndorf

In der Altstadt Ottendorf

Blick auf den Fluss Medem in Otterndorf

An der Medem

 

 

 

 

 

 

 

Morgen wollen wir bis nach Hamburg radeln, leicht frustriert ändern wir unsere Pläne. Warum? Das lest ihr im nächsten Post.

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